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Mein Leben ...

…sollen andere bewerten. Ich verweise stattdessen lieber auf meine Texte. In ihnen findet sich all das, was einen Autor umtreibt und all das, was mich am Schreiben reizt. Es geht um das Leben der Menschen, um ihr Miteinander und - mehr noch - um ihr Gegeneinander. Das ist die Quelle, aus der ich schöpfe. Und das ist der Stoff hinter dem ich mich verbergen kann.

Mord, Blut, Tränen ...

... Täter, Opfer, Zweifel, Liebe, Musik – der Stoff aus dem mein Schreiben ist.

Es geht immer um die Beziehung zwischen Menschen. Dabei bilden Liebe und Hass das Spannungsfeld, in dem sie sich bewegen. Das ist in den erfundenen Geschichten also nicht anders, als in den Geschichten des wahren Lebens.

Mein erster Krimitext ist um die Jahrtausendwende erschienen, ein Kurzkrimi. Danach hat es noch fünf Jahre bis zum Roman „Der Lambertimord“ gedauert. Eine lange Zeit. Mit gutem Grund, ich musste nämlich das Schreiben langer Texte erst lernen.

Als langjähriger Hörfunk- und Fernsehjournalist für aktuelle WDR/ ARD-Sendungen war ich es bis dahin gewohnt, möglichst knappe Texte zu verfassen, somit meine Geschichten geradlinig zu erzählen. 

Meine Geschichten sind im besten Sinne Zeitvertreib. Was mich besonders bewegt, ist Kritik. Sie eröffnet mir einen ganz neuen Blick auf meine Arbeit. Es mag merkwürdig klingen, aber ich freue mich über kritische Anmerkungen. Nur so kann sich mein Schreiben entwickeln.

Neben meiner journalistischen Arbeit, dem Schreiben literarischer Texte, mache ich Musik. Ich spiele seit mehr als zehn Jahren Bluesharp bei STIXX, www.stixx-online.de. Diese Band ist das Beste, was mir in meinem Musikerleben passieren konnte. Das liegt vor allem daran, dass wir sieben Musiker auf der Bühne auf geradezu magische Weise zu einer Einheit verschmelzen; das ist nicht vielen Bands vergönnt.

Blues ist ein ganz wichtiges Element in meinem Leben. Aus dem Blues schöpfe ich meine Lebenskraft, ab und an auch Ideen für meine Arbeit.

Kein Wunder also, dass eine meiner Hauptfiguren, Kriminalhauptkommissar Frank Borsch, Bluesharp spielt. Dafür ist sein Freund und Kollege Michael „Ecki“ Eckers bekennender WDR 4 Hörer.

Anders als im richtigen Leben, ist STIXX in meinen Romanen eine reine Bluesband.

Für meine Arbeit als Autor, aber vor allem als Mensch, ist der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen sehr wichtig. Deshalb treffe ich mich regelmäßig und gerne z.B. mit meinen hoch geschätzten Kolleginnen Rebecca Gablé, Susanne Goga und Jutta Profijt.